Ich
bestätige hiermit, daß ich mit der Kündigung von meiner Ehefrau einverstanden
bin. Ich kündige sie hiermit.
Wie vorgesehen wurde mein Dachschaden am Mittwoch behoben.
Seit der Trennung von meinem Mann wird jeder notwendige Verkehr durch meinen
Rechtsanwalt erledigt.
Wenn ich nicht mein Geld bekomme, so schicke ich meine Frau jeden Tag zu Ihrem
Direktor, bis es Folgen hat.
Einnahmen aus der Viehhaltung haben wir keine. Mit dem Tod meines Mannes ging
das letzte Rindvieh vom Hof.
Beim Spielen beim Nachbarn stieß mein Sohn Wolfgang gegen eine Fensterscheibe
und zerbrach.
Ich habe Schmerzen bei jedem Fehltritt und Wetterumschwung.
Wie hoch ist die Prämie für einen Mann, der zwar im April 60 Jahre alt wurde,
aber 10 Jahre jünger aussieht?
In der Anlage übersende ich Ihnen die Duplikatrechnung, die keine Duplikatrechnung
mehr ist, weil ich das Wort Duplikat durchgestrichen habe.
Ich bitte um den Besuch eines Mitarbeiters, der meine Verhältnisse in Ordnung
bringt.
Mit gleicher Post schiche ich Ihnen eine Fotokopie meiner Schwiegermutter
zu, mit der Bitte um Weiterbearbeitung.
Ein Fußgänger rannte in mich und verschwand dann wortlos unter meinem Wagen.
Dr. K. hat mir neue Zähne eingesetzt, die zu meiner Zufriedenheit ausgefallen
sind.
Letztes Jahr bin ich schwer krank gewesen und zweimal fast gestorben. Da können
Sie mir doch wenigstens das halbe Sterbegeld auszahlen.
An der Kreuzung hatte ich einen unvorhergesehenen Anfall von Farbenblindheit.
Der Fußgänger hatte anscheinden keine Ahnung, in welche Richtung er gehen
sollte, und so überfuhr ich ihn.
Ich dachte, das Fenster sei offen, es war jedoch geschlossen, wie sich herausstellte
als ich den Kopf hindurchsteckte.
Der andere Wagen war absolut unsichtbar und dann verschwand er wieder.
Wenn ich oft krank werde, geht Sie das gar nichts an. Sie haben bloß zu zahlen,
sonst verzichte ich in Zukunft ganz auf das Kranksein.
Da ich mit meinem Mann nicht mehr zusammenlebe, bitte ich Sie höflich, Ihren
zuständigen Mitarbeiter vorbeizuschicken.
Ich lehne den Besuch Ihres Vertreters ab. Ich glaube zu wissen, was ich will
und was bei meiner Frau zu erledigen ist, dafür bin ich geschult genug.
Vorerst habe ich nicht die Absicht zu sterben und brauche deshalb keine Sterbeversicherung.Wenn
es soweit ist, dann rufe ich bei Ihnen an.
Während des Aufenthaltes im Krankenhaus stand mir meine Frau als Ehepartner
nicht zur Verfügung.
Unser normaler Bedarf im ehelichen Verkehr ist wöchentlich im Durschnitt 2mal.
Da meine Frau aufgrund der körperlichen Schäden diesem Bedarf nicht nachkommen
konnte, war ich gezwungen, mir auf dem freien Markt meinen Ausgleich zu suchen.
Dies ist jedoch mit entsprechenden Kosten verbunden. Um auch nur annähernd
an das Format meiner Frau heran zu kommen, ist unter öS 1.000,-- nichts zu
machen. Es ergibt sich daher aus dem oben angeführten folgende Rechnung: 7
Wochen. Je 2-maliger Bedarf des körperlichen Ausgleichs meinerseits à öS 2.000,--
= Summe öS 14.000,--. Ich bitte Sie, diesen mir entstandenen finanziellen
Schaden anzuerkennen und den Betrag als baldigst zu überweisen. Nach Rückkehr
von meiner Abwesenheit erreichte mich Ihr oben angeführtes Schreiben.
(freundlicher Weise zur Verfügung gestellt von
einer Versicherung in St.Pölten NÖ)
An der Kreuzung hatte ich einen unvorhergesehen Anfall von Farbenblindheit.
Im gesetzlich zulässigen Höchsttempo kollidierte ich mit einer unvorschriftsmässigen
Frau in der entgegensätzlichen Richtung.
Ich bitte um Stundung meiner Kaskoprämie , seit mein Mann gestorben ist
, fällt es mir ohnehin schwer mein kleines Milchgeschäft hochzuhalten.
Dummerweise stiess ich mit dem Fussgänger zusammen , er wurde in das
Krankenhaus eingeliefert , und bedauerte dies sehr.
Der Fussgänger hatte keine Ahnung wo er hingehen sollte , und so überfuhr
ich Ihn.
Im hohen Bogen näherte sich mir die Telegraphenstange , ich schlug einen
Zick Zack Kurs ein , aber dennoch traf mich die Stange am Kühler.
Der Sachverständige war völlig ungehalten , als er auf mein Vorderteil
blickte.
Ich überfuhr einen Mann , dieser gab sofort seine Schuld zu , da Ihm
dies schon einmal passiert war.